Robert-Koch-Institut Nachrichten über Infektionskrankheiten und Impfungen

Medientechnologin / Medientechnologe Druck (Datenvorbereitung Digitaldruck und Druckweiterverarbeitung) (07/18)

Medientechnologin/Medientechnologen Druck (Datenvorbereitung Digitaldruck und Druckweiterverarbeitung) sind sowohl für die produktbezogene Kundenberatung im Medienbereich, die Aufbereitung und Gestaltung von Daten oder für die technische Verarbeitung von Daten zur Realisierung von Medienprodukten qualifiziert.

Eigenschaften, Häufigkeit und Verbreitung von Vanco­mycin­resistenten Enterokokken (VRE) in Deutschland – Update 2015/2016

Epidemiologisches Bulletin 46/2017

Epidemiologisches Bulletin 46/2017

Eigen­schaften, Häufig­keit und Verbrei­tung von Vanco­mycin­resis­tenten Entero­kokken (VRE) in Deutsch­land – Update 2015/2016

Museum und Mausoleum

Im Robert Koch-Institut erinnert ein kleines Museum an Leben und Werk des Institutsgründers und Namensgebers. Ausgestellt sind unter anderem sein Schreibtisch, einige von ihm genutzte Mikroskope sowie von ihm gefertigte Präparate und Mikrofotografien. Außerdem sind Urkunden und Fotos, etwa von Forschungsreisen, zu sehen.

Escherichia coli

Escherichia coli zählen zu den Enterobakterien. E. coli kommen beim Menschen natürlicherweise im Verdauungstrakt vor, unter bestimmten Bedingungen können E. coli-Stämme jedoch Infektionen auslösen.

Pseudomonas aeruginosa

Pseudo­monas aeruginosa zählt weltweit zu den häufigsten Ursachen von noso­ko­mialen Lungen­ent­zün­dungen bei Beatmung, Wund- und Harn­wegs­infek­tionen; die Bakterien können auch eine Blut­strom­infektion (Sepsis) auslösen.

Serratien

Serratien zählen zu den Enterobakterien. Sie kommen in der Erde, auf Pflanzen und im Wasser vor und werden gelegentlich auch im menschlichen Darm und im Respirationstrakt isoliert.

Clostridium difficile

Das Bakterium Clostridium difficile kann überall in der Umwelt (zum Beispiel im Boden und Ober­flächen­gewässern) und im Darm von Tieren und Menschen nach­ge­wiesen werden. Die Bakterien besitzen zum Teil die Fähig­keit, Gift­stoffe (Toxine) zu produzieren, die zu einer Darm­ent­zün­dung führen können.

Enterobakterien

Zur Familie der Enterobakterien gehören verschiedene Gattungen gramnegativer Stäbchenbakterien.

Staphylo­coccus aureus, inklusive MRSA

Staphylococcus aureus ist bei vielen gesunden Menschen auf der Haut oder im Nasen-Rachen-Raum nachweisbar.

Klebsiella pneumoniae

Klebsiellen zählen zu den Enterobakterien. Sie sind in der Erde, im Wasser und auf Pflanzen zu finden und kommen bei einem Teil der Menschen im Verdauungstrakt und in den oberen Atemwegen vor.

Enterococcus faecalis und Enterococcus faecium

Entero­coccus faecalis und E. faecium kommen natürlicher­weise im Dick­darm von Mensch und Tier vor. Sie können unter anderem Harnwegs­infektionen, Wund­in­fek­tionen und gelegent­lich Sepsis verursachen.

Acinetobacter

Acinetobacter-Arten kommen ubiquitär in der Umwelt sowie auf Haut und Schleim­häuten vor. Sie können nosokomiale Lungen­ent­zündungen (bei beatmeten Patienten), Harnwegs- und Wund­in­fek­tionen verursachen; über Katheter-Ein­tritts­stellen können Acineto­bacter-Bak­teriämien ausgelöst werden.

Übersichtsbeiträge

Übersichtsbeiträge zu Antibiotikaresistenz

Gröhe: „Sachgerechter Einsatz von Antibiotika“ Daten zum Antibiotikaverbrauch für alle Krankenhäuser

Anlässlich des Europäischen Antibiotikatags am 18. November 2017 erklärt Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: „Wenn Antibiotika nicht mehr wirken, bricht eine tragende Säule unserer Gesundheitsversorgung weg. Im Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen ist entscheidend, dass Antibiotika nur dann eingesetzt werden, wenn es medizinisch erforderlich ist. Deshalb ist es wichtig, die Fortbildung für medizinisches Personal und das öffentliche Bewusstsein weiter zu stärken. Die Antibiotika-Verbrauchs-Überwachung des Robert Koch-Instituts liefert wertvolle Vergleichsdaten für Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen, um den Einsatz von Antibiotika immer wieder kritisch zu hinterfragen.“




Druckbare Version