Allgemeines

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen immer wieder, welchen wichtigen Einfluss die Ernährung auf unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit hat. Muttermilch in den ersten Monaten ist dabei unübertroffen – sie liefert lebenswichtige Nährstoffe, Vitamine und Spurenelemente in der richtigen Mischung. Ihre Abwehrstoffe schützen vor Infektionskrankheiten und beugen der Entwicklung von Allergien vor. Die Förderung des Kontaktes von Mutter und Kind durch das Stillen wird von Psychologen für sehr wichtig gehalten. Muttermilch ist jederzeit verfügbar, keimfrei und optimal temperiert – Experten empfehlen, die ersten vier bis sechs Monate ausschließlich zu stillen.

Nach vier bis sechs Monaten beginnt parallel bzw. alternativ zum Stillen die „Gläschen-Zeit" – das Baby wird nicht mehr nur gefüttert, sondern nimmt aktiver Nahrung auf. Mit den ersten Zähnchen folgt die „Lutsch- und Kau-Zeit", um den Durchbruch der Zähne zu erleichtern. Gegen Ende des ersten Lebensjahres startet dann die „Teller-Zeit".

Eine ausgewogene Ernährung ist nach der reinen „Milch-Zeit" entscheidend. Die Umstellung sollte z. B. mit Gemüse-Kartoffel-Brei zum Mittagessen beginnen, ab Ende des fünften Monats gibt's dann ein komplettes Baby-Menü. Fleisch darf hierbei nicht fehlen – etwa 20 g mageres Fleisch mehrmals die Woche sind zwischen dem 5. und 7. Lebensmonat empfehlenswert. Untersuchungen zeigen, dass Babys nicht ausschließlich vegetarisch ernährt werden sollten. Der hohe Eisengehalt des Fleisches ist wichtig für die Blutbildung und die Entwicklung des Gehirns. Zumal der Körper das im Fleisch enthaltene Eisen wesentlich besser verwerten kann als das Eisen aus Getreide und Gemüse. Daneben enthält Fleisch auch Zink, was vor Infektioen schützt und den Appetit anregt.






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