Robert Koch Institut


Robert-Koch-Institut Nachrichten über Infektionskrankheiten und Impfungen

Varizellen (Windpocken, Herpes Zoster, Gürtelrose, Zoster)

Informationen zu Varizellen (Windpocken), Herpes zoster (Gürtelrose), Zoster

Das RKI im Nationalsozialismus

Das RKI in der Zeit des Nationalsozialismus - Das Preußische Institut wurde 1935 dem Reichsgesundheitsamt angegliedert und 1942 Reichsanstalt. Einzelne Mitarbeiter des Instituts beteiligten sich an den inhumanen Menschenversuchen in Konzentrationslagern. Andere hatten vergleichbar wichtige Positionen im (wehrwissenschaftlich orientierten) Wissenschaftssystem des Dritten Reiches wie andere medizinische Einrichtungen dieser Zeit inne.

Praktikum in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Die Pressestelle des Robert Koch-Instituts bietet regelmäßig ein dreimonatiges Praktikum in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit an.

Das S4-Labor im Robert Koch-Institut

In einem Labor der höchsten Schutzstufe (S4) können Krankheitserreger wie Ebola-, Marburg-, oder Lassaviren sicher untersucht werden. Das Robert Koch-Institut ist das einzige Bundesinstitut im humanmedizinischen Bereich mit einem S4-Labor. Das Labor besitzt eine eigene Luft-, Strom- und Wasserversorgung. Wissenschaftler und technische Assistenten arbeiten darin in Vollschutzanzügen; mehrstufige Sicherheitssysteme verhindern, dass die Erreger ins Freie gelangen. Derzeit befindet sich das Labor noch in der Testphase: die technischen Geräte und Systeme werden überprüft, Arbeitsabläufe, Wartungs- und Notfallprozesse intensiv trainiert. Während der Testphase wird im S4-Labor ausschließlich mit Erregern einer niedrigeren Risikogruppe (RG2) gearbeitet.

AdvanceGender

Wie sich die Gesundheitsberichterstattung stärker geschlechtersensibel und intersektional ausrichten kann, ist das Forschungsinteresse des vom BMBF geförderten Projektes AdvanceGender. Gemeinsam mit dem Institut für Public Health der Charité und dem Institut für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen beschäftigt sich das Projekt damit, wie statistische Kennzahlen und Zusammenhänge im Themenbereich Geschlecht und Gesundheit interpretiert und welche Qualitätskriterien für eine geschlechtersensible und intersektional informierte Berichterstattung benötigt werden.

Mitteilungen der STIKO zum Impfen bei eingeschränkter Verfügbarkeit von Impfstoffen

Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut (RKI) bewertet die ihr vorliegenden Informationen zu Lieferengpässen kontinuierlich dahingehend, ob diese Einfluss auf die Umsetzung der STIKO-Empfehlungen haben könnten. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn kein alternativer Impfstoff in derselben Zusammensetzung zur Verfügung steht. In diesem Fall werden zeitnah Handlungsempfehlungen für die Ärzte in der Praxis erstellt und auf dieser Internetseite des RKI (www.rki.de/impfstoffknappheit) sowie in der o.g. Übersicht des PEI publiziert.

Epidemiologisches Bulletin 28/2018

Bericht des Nationalen Referenzzentrums (NRZ) für gramnegative Krankenhauserreger Neu erfasste Erkrankungen von besonderer Bedeutung: Botulismus in NRW; Gelbfieber in Brandenburg

Antibiotikaresistenzen bei bestimmten Bakterienspezies

Antibiotikaresistenzen

Bericht des Nationalen Referenzzentrums für gramnegative Krankenhauserreger

Epidemiologisches Bulletin 28/2018

138. Genehmigung nach dem Stammzellgesetz

Hintergrund des Forschungsvorhabens sind Hinweise darauf, dass eine verstärkte Methylierung in bestimmten Regionen des Gens für Proopiomelanocortin (POMC) mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung von Adipositas einhergeht. Dies könnte durch die Eigenschaften der POMC-Region bedingt sein, die die Kriterien eines sogenannten metastabilen Epiallels erfüllt. Im Rahmen der genehmigten Forschungsarbeiten sollen daher neuronale Zell- und Organoidmodelle etabliert werden, an denen frühe Vorgänge der Methylierung des POMC-Gens untersucht werden können. Dabei soll geklärt werden, wie variabel die Methylierung bestimmter Regionen des POMC-Gens ist und ob eine verstärkte Methylierung mit einer verminderten Expression dieses Gens (und folglich mit einer verminderten Sekretion von Melanozyten-stimulierendem Hormon, MSH) assoziiert ist. Hierfür werden geeignete hES-Zellen in den naiven Status überführt, in Richtung von Neuronen des Hypothalamus bzw. neuronaler Organoide differenziert und umfassend hinsichtlich der Methylierung des POMC-Gens und dessen Expression charakterisiert. Zudem soll zu Kontrollzwecken die Methylierung weiterer (bereits bekannter) metastabiler Epiallele untersucht werden. Im nächsten Schritt des Forschungsvorhabens soll dann bestimmt werden, ob und inwieweit die Präsenz sog. C1-Metaboloite und das Vorhandensein oder Fehlen transposabler Elemente (Alu-Elemente) die Methylierung der POMC-Gen-Region in sich entwickelnden menschlichen Neuronen beeinflusst. Dabei sollen auch Veränderungen in der Methylierung der mit der POMC-Gen-Region assoziierten Histone und deren Variabilität in Abhängigkeit von den genannten Bedingungen bestimmt werden. Zu Kontrollzwecken soll die Methylierung des POMC-Gens sowie weiterer metastabiler Epiallele auch in anderen aus hES-Zellen gewonnenen Zelltypen untersucht werden.

Informationen für Medien zu Masern und Impfung

Zusammenstellung wichtiger Informationsquellen zu Erkrankung, aktueller Situation, Impfquoten und Impfempfehlungen

Erstmals Übertragung von Tularämie durch Trauben beschrieben

In einer Veröffent­lichung im New England Journal of Medicine beschreiben RKI-Wissenschaftler und Kollegen aus dem Landes­unter­suchungs­amt Rheinland-Pfalz erstmals den unge­wöhn­lichen Fall eines Tularämie­ausbruchs bei Teil­nehmern einer Wein­lese.

Ebolafieber

Informationen zu Infektionen mit Ebolavirus

Aktuelle Informationen zum Ebolafieber-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo

Seit dem 8.5.2018 ist in der Demokratischen Republik Kongo ein erneuter Ebolafieber-Ausbruch bekannt. Die Fälle stammen aus den 3 Gesundheitsdistrikten in der Provinz Équateur im Westen des Landes, ca. 600 Kilometer Luftlinie von der Hauptstadt Kinshasa entfernt: Bikoro, Iboko und Wangata; Wangata umfasst Teile der Großstadt Mbandaka.

Signale - Projekte

Das Robert Koch-Institut stellt Epi­de­mio­loginnen und Epide­miologen des RKI und anderen Mitarbeitenden des öffentlichen Gesundheits­dienstes ein Frühwarn­system bereit, welches in der Lage ist, durch die Erkennung sogenannter Signale mögliche Ausbrüche von Infektions­krankheiten zu iden­ti­fizieren. Das bereits erfolgreich imple­mentierte Frühwarn­system soll um Funktionalitäten erweitert und in das Deutschen Elektronischen Melde- und Informations­system für den Infektions­schutz DEMIS integriert werden, sodass ein komplettes, mehr­dimensionales Bild der epidemio­logischen Lage erstellt werden kann.


(C) 2011 - Alle Rechte vorbehalten

Diese Seite drucken